Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Weltwirtschaft hat mit den erneut gestiegenen Corona-Infektionszahlen einen weiteren Dämpfer bekommen.
Gold ist zunächst fester in die neue Handelswoche gestartet, konnte aber im weiteren Handelsverlauf die anfänglich im asiatischen Geschäft gemachten Gewinne nicht halten. Vom Hoch bei 1.775,75 US-Dollar je Feinunze fiel das Edelmetall bislang bis 1.766,70 US-Dollar pro Unze zurück.
Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Weltwirtschaft hat mit den erneut gestiegenen Corona-Infektionszahlen einen weiteren Dämpfer bekommen. Laut John Hopkins University sind weltweit mehr als zehn Millionen Infektionen mit Covid-19 bekannt, während bereits mehr als eine halbe Million Menschen gestorben sind. Die Zahlen verdeutlichen, dass die Pandemie noch lange nicht unter Kontrolle ist und dass der Weg zur Erholung der Weltwirtschaft sehr viel langsamer vonstattengehen wird, als gehofft.
Gold ist in diesem Umfeld als „sicherer Hafen“ gefragt und hat am 24. Juni 2020 bei 1.779,44 US-Dollar je Feinunze ein knappes Achtjahreshoch erreicht. Das Edelmetall profitiert dabei auch von der einhergehenden ultralockeren Geldpolitik der großen Notenbanken. Aufmerksamkeit gilt in Bezug auf weitere geplante geldpolitische Maßnahmen der morgigen Anhörung von US-Notenbankpräsident Jerome Powell vor dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses.